Hausrezept von Tilmann Holst Original “der Güldene”
Man organisiere für ca. 24l Met:
Ein gutes, einfaches, preiswertes & oft erprobtes Rezept, bei dem man nicht viel falsch machen kann. Alle Mengenangabe sind grob über den Daumen gepeilt. Eher etwas weniger Honig nehmen. Das Ergebnis ist in jedem Fall ziemlich süß, wer eher herben Met will, sollte weniger Honig nehmen.
Statt Sherry-Hefe kann man auch Port-, Samos-, oder Toskaja-Hefe nehmen. Der Met schmeckt dann anders. Ich liebe eben meine Sherry-Hefe. BTW - man kann Hefe kultivieren und den Stamm immer weiter züchten und so ein boßchen Geld sparen. Vor allem bleibt aber der Geschmack konstant. Aber! Hefe macht immer was sie will, nicht was sie soll und irgendwelche wilden Mutanten im Met … naja… Von der Verwendung von Bäcker-Hefe rate ich grundsätzlich ab.
An “Hardware” braucht man in jedem Fall:
Wichtig: kein Metall verwenden. Bei Temperaturen unter 20°C gärt der Met langsamer! Bei Temperaturen über 25°C geht die Sherryhefe ein.
Den Rest (ca. 2 Liter mit Hefeschlamm) in den Ausguß geben. Geizige Leute können den Schlamm auch gerne filtern, dekantieren oder durch eine Zentrifuge jagen.
Dann kaltstellen, sonst gärt der Met noch langsam weiter. Nettes Etikett draufbacken und trinken. Den Met am besten noch ein halbes Jahr lagern, dann schmekt er besser.
Alle Zutaten (außer Hefe und so) bekommt man übrigens günstig bei ALDI oder einem anderen Discounter.
Oder wie man Met macht… Tilmann Holst, April 1997, November 1997, Mai 1998, Oktober 1998, September 2002
Vielen Dank an: Domenice Gill für Tips & Tricks, Martin Claus für andere Tips & Tricks, Jens Nieling für weitere Tips &Tricks, Matthias Dewald und Helge Bunk für finanzielle Unterstützung, Frauke Dubbels für Feldversuche, meinen Eltern (die Küche - uahh!) und Oliver Brosch für mein erstes Met-Rezept.
Und wenn ich nichts von Eurem selbstgemachten Met abbekomme, dann bin ich ernsthaft beleidigt.
IMHO ist vieles was sich in anderen Rezepten findet Quatsch.